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Papillon (stehende Ohren) Phàlene (hängende Ohren)

 

FCI - Standard Nr. 77 /  06. 04. 1998  /  D

KONTINENTALER ZWERGSPANIEL (Papillon/Phàlene)

(Epagneul Nain Continental)

 


ÜBERSETZUNG  : Dr. J.-M. Paschoud und Harry G.A.Hinckeldeyn.

URSPRUNG : Frankreich und Belgien.

DATUM DER PUBLIKATION DES GÜLTIGEN ORIGINAL- STANDARDES  : 17.09.1990.

VERWENDUNG : Gesellschaftshund.

KLASSIFIKATION FCI: Gruppe  9 Gesellschafts-und Begleithunde.
Sektion 10 Kontinentale Zwergspaniel.
Ohne Arbeitsprüfung.

ALLGEMEINES ERSCHEINUNGSBILD : Dieser kleine prachtvolle Spaniel mit langem Haar hat einen normalen, harmonishcen Körperbau; sein mässig langer Fang ist kürzer als der Schädel. Er ist lebhaft und anmutig, jedoch auch robust, und stolz in seiner Haltung. Sein Gang ist frei und elegant. Sein Körper ist etwas länger als hoch.

WICHTIGE PROPORTIONEN :
Länge : Die Länge wird vom Buggelenk zum Sitzbeinhöcker gemessen.
Grösse : Sie entspricht der Widerristhöhe.

KOPF  : Im Verhältnis zum Körper normal proportioniert, verhältnismässig leichter und kürzer als bei grossen und mittelgrossen Spaniels.

OBERKOPF
Schädel : Der Schädel darf weder von vorne noch von der Seite gesehen zu rundlich sein; er zeigt manchmal die Andeutung einer Mittelfurche.
Stop : Ziemlich betont in die Schädelpartie übergehend. Bei schweren Hunden ist der Stop weniger ausgeprägt, aber immerhin wahrnehmbar; bei kleineren Hunden ist er stark ausgeprägt, ohne jedoch einen schroffen Absatz zu bilden.

 

GESICHTSSCHÄDEL :
Nasenschwamm : Klein, schwarz und rundlich, aber auf der Oberseite leicht abgeflacht..
Fang : Kürzer als der Schädel, fein, spitz zulaufend und seitlich nicht zu stark einwärts gebogen. Er ist nie aufgebogen.
Nasenrücken : Gerade.
Lefzen : Stark pigmentiert, schmal und eng anliegend.
Kiefer / Zähne : Ziemlich kräftiges, gut schliessendes Gebiß.
Zunge : Sie darf nicht sichtbar sein; es ist ein Fehler, wenn sie dauernd heraushängt oder nicht zurückgezogen wird, wenn man sie mit dem Finger berührt.
Augen : Das ziemlich grosse, weit geöffnete und nicht vorstehende Auge hat die Form einer grossen Mandel. Die Augen sind am Kopf ziemlich weit unten eingesetzt, so daß der innere Augenwinkel auf der Trennungslinie von Schädel und Fang liegt. Sie sind von dunkler Farbe und sehr ausdrucksvoll. Das augenlid ist stark pigmentiert.
Ohren : Das Leder ist recht fein, aber fest. Ob Hängeohr oder Stehohr, es darf nicht zu spitz auslaufen, was mit den Fingern nachzuprüfen ist. Die Ohren sind ziemlich weit hinten am Kopf angesetzt und genügend weit voneinander plaziert, so daß die leicht gerundete Form des Schädels sichtbar bleibt.
Varietät mit hängenden Ohren, auf französisch mit dem Ausdruck Phalene bezeichnet : In der Ruhestellung sind die Ohren hoch angesetzt, deutlich oberhalb der Augenlinie; sie werden hängend getragen und sind trotzdem ziemlich beweglich. Sie sind mit gewellten Haaren geschmückt, welche manchmal sehr lang werden können, was dem Hund ein sehr hübsches Aussehen verleiht.
Varietät mit stehenden Ohren, auf französisch mit dem Ausdruck Papillon bezeichnet : Ohren hoch angesetzt mit gut geöffneter, seitlich ausgerichteter Ohrmuschel; der innere Rand der Ohrmuschel bildet mit der Horizontalen einen Winkel von annähernd 45°. Auf keinen Fall darf das Ohr spitz aufrecht stehen und dem Ohr eines Deutschen Spitzes ähnlich aussehen; dies ist absolut zu verwerfen. Die Innenseite der Ohrmuschel ist mit feinen, ebenmässig gewellten Haaren bedeckt, wobei die längsten nur wenig über den Ohrrand hinausragen. Die Aussenseite der Ohrmuschel hingegen ist mit langen Haaren bedeckt, welche als üppige Fransen über den Ohrrand hängen. Eine Verpaarung der beiden Varietäten ergibt oft halb aufrecht stehende Ohren mit hängender Spitze. Diese Mischform der Ohrenhaltung ist ein schwerer Fehler.

HALS : Von mittlerer Länge, der Nacken etwas gewölbt.

KÖRPER :
Obere Profillinie : Weder zu kurz noch gewölbt oder eingesunken; sie darf aber auch nicht ganz flach sein.
Lenden : Leicht gewölbt.
Brust : Breit, ziemlich tief. Der Brustumfang, gemessen zwischen den zwei letzten Rippen, soll ungefähr der Widerristhöhe entsprechen. Rippen gut gewölbt.
Untere Profillinie und Bauch : Leicht aufgezogen.

RUTE : Ziemlich hoch angesetzt, eher lang, mit üppigen Fransen, welche einen schönen Federbusch bilden. Wenn der Hund aufmerksam ist, wird die Rute der Rückenlinie entlang gebogen getragen, wobei die Spitze den Rücken gerade noch berühren darf; sie soll nie eingerollt sein oder flach auf dem Rücken liegen.

GLIEDMASSEN : Läufe gerade, kräftig, ziemlich fein. Der Hund darf nicht hochbeinig erscheinen. Von vorne und von hinten gesehen sind die Läufe parallel.

VORDERHAND
Schultern : Schulterblatt gut entwickelt und dem Rumpf gut anliegend.
Oberarm : Gleich lang wie das Schulterblatt und mit ihm einen normalen Winkel bildend. Dem Rumpf gut anliegend.
Vorderfubwurzelgelenk : Von der Seite gesehen sichtbar.

HINTERHAND
Sprunggelenk : Normal  gewinkelt.

PFOTEN : Ziemlich lange, sogenannte Hasenpfoten, welch gleichmässig auf den Fußballen stehen. Krallen kräftig, vorzugsweise schwarz, heller bei Hunden mit braunem und weissem Haarkleid (weisse Krallen bei weissen Hunden oder bei solchen mit weissen Pfoten sind nicht fehlerhaft, wenn der Hund sonst gut pigmentiert ist).
Zehen sehnig, trocken; Ballen widerstandsfähig; zwischen den Zehen reichlich feines Haar, welches vorne über die Pfote hinausragt und eine Spitze bildet.

GANGWERK : Gang stolz, Bewegungsablauf frei, fliessend und elegant.

HAARKLEID

HAAR : Das reichliche, glänzende Haar ohne Unterwolle ist gewellt (nicht zu verwechseln mit gelockt), nicht weich, eher etwas kräftig mit einem seidigen Schimmer. Die ziemlich feinen, etwas welligen Haare sind flach eingepflanzt. Das Haarkleid ähnelt dem der kleinen englischen Spaniels, weicht aber eindeutig von dem des Pekingesen ab; andererseits darf es mit dem des Deutschen Spitzes gar keine Ähnlichkeit aufweisen. Am Gesicht, am Fang, auf der Vorderseite der Läufe und unterhalb der Sprunggelenke ist das Haar kurz. Am Körper ist es mittellang. Am Hals ist das Haar länger und bildet einen Kragen und eine schön gewellte, über die Brust fliessende Krause. Die Ohren un ddie Rückseiten der Vorderläufe sind befedert; auf der Rückseite der Oberschenkel entfaltet sich eine umfangreiche « Hose » aus geschmeidigen Strähnen. Dünne Haarbüschel dürfen zwischen den Zehen vorhanden sein und sogar etwas herausragen, soweit sie die Pfoten nicht unförmig, sondern länger und feiner erscheinen lassen.  Als Anhaltspunkt : Hunde, deren Haarkleid in guter Kondition ist, weisen am Widerrist Haare von 7,5 cm und an der Rute von 15 cm Länge auf.

FARBEN : Auf weissem Grund sind alle Farben zugelassen. Am Rumpf und an den Gliedmassen muß das Weiß im Verhältnis zur Farbe vorherrschen. Eine mehr oder weniger breite weisse Blesse am Kopf wird gerne gesehen. Eine weisse Zeichnung an der Unterseite des Kopfes ist zulässig, aber ein vorwiegend weisser Kopf ist fehlerhaft. Auf alle Fälle müssen die Lefzen, die Augenlider und vor allem der Nasenschwamm pigmentiert sein.

GRÖSSE UND GEWICHT :
Widerristhöhe : Ungefähr 28 cm.
Gewicht : Zwei Kategorien :

  • Rüden und Hündinnen von weniger als 2,5 kg.
  • Rüden von 2,5 bis 4,5 kg und Hündinnen von 2,5 bis zu 5 kg.

Minimalgewicht : 1,5 kg.

FEHLER : Jede Abweichung von den vorgenannten Punkten muss als Fehler angesehen werden, dessen Bewertung in genauem Verhältnis zum Grad der Abweichung stehen sollte und dessen Einfluss auf die Gesundheit und das Wohlbefinden des Hundes zu beachten ist.

  • Schädel flach, apfelförmig oder gewölbt wie bei den kleinen englischen Spaniels.
  • Stop zu stark oder zu wenig ausgeprägt.
  • Nasenschwamm nicht schwarz.
  • Nasenrücken konvex (Ramsnase) oder konkav (Sattelnase).
  • Unvollständige Pigmentierung der Lefzen.
  • Rückbiß und insbesondere Vorbiss.
  • Auge klein, zu rund, vorstehend, von heller Farben, mit sichtbarem Weiss, wenn der Hund den Blick nach vorne richtet.
  • Unvollständige Pigmentierung des Lidrandes.
  • Karpfen- oder Senkrücken.
  • Ringelrute, auf dem Rücken liegende oder auf die Seite fallende Rute (es handelt sich um die knöcherne Rute und nicht um Haare, welche dank ihrer Länge in Strähnen herunterhängen).
  • Krumme Vorderläufe.
  • Knotige Vorderfußwurzelgelenke.
  • Schwache Hinterhand.
  • Hinterläufe, deren Stellung am Knieglenk, am Sprunggelenk oder an den Pfoten von einer senkrechten Linie abweichen.
  • Einfache oder doppelte Afterkrallen an den Hinterläufen sind als Schönheitsfehler unerwünscht. Ihre Entfernung ist zu empfehlen.
  • Einwärts oder auswärts gedrehte Pfoten.
  • Pfoten, deren Krallen den Boden nicht berühren.
  • Haarkleid spärlich, weich oder aufgeplustert; senkrecht eingepflanztes oder aufrecht stehendes Haar; wolliges Haar; Unterwolle, die auf eine Kreuzung mit dem deutschen Spitz hinweist.

AUSSCHLIESSENDE FEHLER :

  • Aggressiv oder ängstlich.
  • Nasenschwamm rosarot oder rosa gefleckt.
  • Rück- oder Vorbiß so ausgeprägt, daß sich die Schneidezähne nicht mehr berühren.
  • Gelähmte oder ständig sichtbare Zunge.

Hunde, die deutlich physische Abnormalitäten oder Verhaltensstörungen aufweisen, müssen disqualifiziert werden.

N.B. : Rüden müssen zwei offensichtlich normal entwickelte Hoden aufweisen, die sich vollständig im Hodensack befinden.

Für was sich ein Papillon eignet:

Der Papillon ist auf Grund seines einfühlsamen und menschenbezogenen Wesen der idealle Familien- und Freizeithund und wird erfolgreich in folgenden Bereichen eingesetzt:

  • Begleiter für Hörgeschädigte (macht Aufmerksam auf Telefon, Türklingel oder andere Geräusche)
  • Seelentröster für kranke Kinder oder Erwachsene
  • Begleiter für einsame Menschen
  • Begleiter von Rollstuhlfahrern
  • als Reitbegleithund (er kann auch mehrere Kilometer am Pferd ohne Probleme mitlaufen)
  • als Sportpartner, auch für Kinder (Agility, Dog Dance, Obdience etc.)
  • als Joggingpartner
  • Ausbildung zum Warnhunde für Epilepsie-Betroffene
  • als Reisebegleiter ( bis 5 kg dürfen Hund im Flugzeug als Handgepäck mit)
  • oder einfach nur zum Kuscheln und spazieren gehen
  • Papillons sind sehr gesellig und verstehen sich auch sehr gut mit anderen Hunden und Tieren

Aufgrund seines angenehmen Wesens, seiner lustigen und schönen Erscheinung ist er auch gerne bei Menschen gesehen, die es nicht so mit Hunden haben (einen Gruß an meine Mama und meinen Bruder!).
Er benötigt auch nicht so viel Pflege, wie andere Langhaar Hunde, da im die Unterwolle fehlt und er nicht so zum verfilzen neigt. Er muss auch nicht geschoren oder getrimmt werden.

Der Papillon als Reitbegleithund, auch lange Strecken kann er meistern. Gehts jetzt los?



Farben beim Papillon:

Bild Farbbezeichnung Untergruppierung
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Zobel-Weiss oder
Weiss-Zobel

Zobelfarbige Hunde, sind wie die Tricolour Hunde dreifarbig.

Bei Zobel farbenden Hunden trifft man alle Nuancen vom schon erwähnten Lemon bis hin  zum Schwarzzobel. Bei letzterem erkennt man eigentlich nur im Sonnenlicht die dunkelbraune Farbe. Die schwarzen Haarspitzen fallen bei ihm kaum auf.

Unterschied Tricolour und Zobel:

Bei tricolour Hunden trifft man auf schwarze Platten im Haarkleid , ohne jeglich Braun- oder Rottöne. Es sind nur braune oder rote Farbtöne am Kopf und an den Fransen unter dem Ellenbogen und unter der Rute erlaubt.

Zobelfarbende Hunde besitzen auch die Farben (weiss, schwarz, rot oder braun), aber das Haarkleid am Körper wird von roten oder braunen Platten mit schwarzen Spitzen geziert und ist nicht nur rein schwarz.

 

Schwarzzobel (black sable)

Hunde dieser Farbe sind so dunkel in der Grundfarbe , dass sie schwarz erscheinen und die dunklen Grannen kaum auffallen.

Erst in der Sonne oder im Scheinwerferlicht erkennt man einen dunkelbraunen Stich im Fell.


Braunzobel (brown sable)

Vergleicht man die Grundfarbe dieses Rüden mit der des unteren Hundes , erkennt man einen brauneren Grundton. Auch hier entstehen üppige dunkle Fransen.

Rotzobel (red sable)

Ein schöner Zobel mit roter Grundfarbe , deswegen Rotzobel genannt.

Deutlich erkennt man die schwarzen Haarspitzen an den Ohrfransen und am Kopf. Aus diesem Grund haben rotzobelfarbene Hunde in der Regel auch üppigere Ohrfransen als rein rote Hunde .

Sehr helle Hunde dieses Farbschlags wirken beige oder sandfarben und tragen offiziell die Bezeichnung "lemon"

( Neben der vererbten Haarlänge durch die Elterntiere gilt: Je dunkler die Ohrfransen, je üppiger .)

Farbe: Lemonzobel (lemon sable)

Bei diesem Hund ist das Rot in der Grundfarbe so schwach ausgeprägt, dass der Hund sandfarben erscheint. Diese Farbe nennt man "lemon".

Er hat nur wenig sable , die dunklen Ohrfransen sind nicht so reichlich vorhanden wie bei den oberen Hunden .

 

Tricolour

Bei tricolour Hunden trifft man auf schwarze Platten im Haarkleid , ohne jeglich Braun- oder Rottöne. Es sind nur braune oder rote Farbtöne am Kopf und an den Fransen unter dem Ellenbogen und unter der Rute erlaubt.

Classic Tricolour

Bei diesem Hund erkennt man deutlich die klar abgegrenzten braunen oder roten Markierungen über den Augen und an den Wangen, die einen klassischen Tricolor ausmachen. Diese Hunde sind mehrheitlich schwarz gefärbt am Kopf und haben schwarze Platten am Körper.

Hound Tricolour

Der "Hound tri" ist die zweite Tricolor-Variante beim Papillon. Sie  unterscheidet sich vom "Classic Tricolor"  dadurch, dass der gesamte Kopf des Hundes rot- bzw. braunzobel eingefärbt ist. Die Platten am Körper sind tiefschwarz. Auch bei den Hound Tris findet man gelegentlich  das Ticking an den Läufen, oft braun-rot.

Hinter den vorderen Ellenbogen und unter der Rute kann der Hund auch braun gezeichnet in unterschiedlicher Ausprägung sein.

Schwarz-Weiss

Schwarze Platten auf weißem Grund. Keinerlei braune oder rote Abzeichen .

Bei diesen Hunden findet man besonders häufig das bei Spanielrassen vorkommende Ticking (schwarze Punkte) auf den Beinen und im Schnauzenbereich) .


Quelle: de la Mailles Dunes

Rot-Weiss

Rot-Weisse Papillons zeigen keinerlei schwarze Haare / Haarspitzen. Sie haben meist weniger Ohrfransen .

Sehr helle Hunde dieses Farbschlags wirken beige oder sandfarben und tragen offiziell die Bezeichnung "lemon".

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Lemon-Weiss

 

Bei diesem Hund ist das Rot in der Grundfarbe so schwach ausgeprägt, dass der Hund sandfarben erscheint. Diese Farbe nennt man "lemon".

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Blau-Weiss (Fehlfarbe)

     

 

Welpenkauf eines Papillon:

Sie sind auf der Suche nach einem Papillon Welpen und stehen nun vor der Frage:
"Wo bekomme ich den idealen Papillon Welpen für meine Bedürfnisse her"?

Unserer Meinung nach, sollte ein guter Züchter folgende Merkmale aufweisen:

  • in einem Verein (möglichst PPCD oder VK) registriert sein.
  • seine Welpen nur mit EU-Impfausweis und schriftlichen Kaufvertrag abgibt.
  • seine Welpen frühestens im Alter von 10 Wochen abgibt.
  • nur so viele erwachsene Tiere hält, wie er auch hundgerecht versorgen kann.
  • alle Tiere im Haus mit Familienanschluss hält und nicht in Zwingern oder Hundehäusern.
  • die Mutter der Welpen und alle anderen Tieren im Haushalt des Züchters einen gesunden und munteren Eindruck erwecken.
  • der es wünscht, das die zukünftigen Besitzern, die Welpen gerne öfters besuchen kommen.
  • der den zukünftigen Besitzern ausfragt, ob der Welpe dort auch bestens aufgehoben ist.
  • jegliche Fragen des zukünftigen Besitzers über Zucht, Zwinger, Rasse und Welpen beantworten kann.

 

 

 

 

Patellaluxuation (PL)

Die Patellaluxation (PL) ist eine Verlagerung der Kniescheibe, die hauptsächlich Zwerg- und Kleinhunde betrifft, aber auch Hunderassen die eine steile Hinterhand (z.B. Chow Chow). Bei Hunden die an PL erkrankt sind ist die Kniescheibe luxierbar (ausrenkbar), also sie bleibt wenn man leicht Druck darauf ausübt oder auch in einigen Fällen ganz von selbst nicht am vorgesehenden Platz und verlagert sich nach innen oder außen.
So ein Zustand kann dauerhaft auftreten, aber auch nur vorübergehend sein, er kann Schmerzen und Lahmheiten verursachen, aber in vielen Fällen ist es auch so das eine PL ohne Symptome bleibt. Um einen richtigen Befund zu bekommen sollte man zu einem zertifizierten Patella-Untersucher gehen, das heist, zu einem Tierarzt der viele Erfahrungen auf diesem Gebiet hat, da es 4 verschiedene Formen der PL gibt.
In einer solchen Untersuchung wird sich der Gang des Hundes angesehn, er wird im liegen, sowie auch im stehen abgetastet. Zudem wird noch ein Röntgenbild des betroffenen Kniegelenks des Hundes gemacht, jedoch sind solche Aufnahmen zur Stufeneinteilung oder gar zur Diagnose nicht geeignet. Eine Röntgenaufnahme sollte trotzdem gemacht werden, denn nur mit ihr kann die richtige Operationsmethode, falls es dazu kommen sollte festgelegt werden.
Wie schon gesagt gibt es bei der PL 4 verschiedene Stufen:

PL Grad Befund Erklärung
0 frei der Hund hat keine PL
1 Stufe 1 es besteht eine immer wieder kehrende Luxation. Wenn man in dieser Stufe Druck auf die Kniescheibe in Beugehaltung oder in Streckhaltung kann sie luxiert werden, was heist man kann sie bewegen. Lässt man mit dem Druck jedoch nach, dann wird die Kniescheibe jedoch sofort wieder zurück ins Patellagleitlager, auch Rollfurche genannt zurück gleiten.
2 Stufe 2 es kann die Patella (Kniegelenk) durch das Tier selbst oder den Untersucher sogar luxiert werden wennn das Knie vollkommen durchgestreckt ist. Hier ist es so das die Kniescheibe nicht mehr selbstständig zurück in die alte Position gleitet, sondern nur noch durch Druck des Untersuchers oder nach längerem strecken und beugen des Tieres selbst.
3 Stufe 3 die Patella (Kniegelenk) ist permanent nach innen oder außen luxaxiert. Sie kann mit Druck wieder zurück verlagert werden, springt aber sofort wieder aus dem Gleitlager wenn der Durck nachlässt.
4 Stufe 4 die Patella (Kniegelenk) ist immer luxiert und sie kann weder durch das Tier, noch durch Druck darauf zurück in ihre normale Position verlagert werden.


PL 0/0 heisst somit, dass der Hund sowohl an der linken, wie auch an der rechten Kniescheibe keine PL aufweist.


Ursachen:

  • Ursachen für eine Verlagerung der Patella können zum Beispiel mangelhafte Muskelansatzpunkte oder eine mangelhafte Muskulatur sein.
  • O oder X Beine, die man als Achsenfehlstellungen bezeichnet. Denn hier kommt es zu einer Überbelastung der Seitenbänder, was zur Folge hat das bei X Beinen die Patella nach außen springt oder bei O Beinen nach innen.
  • Eine Ursache kann auch eine zu kleine oder große Kniescheibe sein, denn diese passt nicht in die Rollfurche.
  • Auch durch ein schwaches Bindegewebe besteht eine Möglichkeit, dadurch leihern die Bänder oder die Gelenkkapsel aus und der Kniescheibe fehlt der Halt.
    etc...
    Es gibt viele Hunde die ihr Leben lang an PL leiden, jedoch diese ein ganz normales Leben frühren. Nicht jede Art von PL muss zwangsläufig operiert werden. Deshalb ist es auch so wichtig zu einem zertifizierten Patella-Untersucher zu gehen, denn es gibt viele Tierärzte die diese Krankheit ohne richtigen Grund operieren, was zur Folge haben kann, dass sich der Zustand des Hundes verschlechtert, statt das es besser wird.
    Ein Hund der dazu neigt PL zu bekommen sollte sein ganzes Leben regelmäßig weiter untersucht werden, denn es heist nicht, das ein Hund der eine leichte PL hat oder sogar frei von PL ist, später keine schlimmere bekommen kann.
    Auch sollte geklärt werden ob es sich um eine Knochenbedingte PL handelt oder eine die das Bindegewebe betrifft, dies zu unterscheiden ist sehr schwer und es gibt nicht selten Fälle in denen eine Mischform, das heist eine Form in der ein Teil auf die Knochen zurück zu führen und einen Teil der das Bindegewebe betrifft vorliegt.

    PL ist nicht immer nur auf die Genetik der Hunde, also die Vorfahren zurück zu führen. Viele Hunde die ein schwaches Bindegewebe haben und darauf hin PL bekommen können dies auch auf Grund einer falschen Haltung oder Ernährung bekommen. Bei einem mangelhaft ausgebildeten Rollkamms kann es auch eine Folge von falscher Ernährung oder fehlerhafter Haltung wärend des Wachstums der Hunde sein, genauso wie bei den X oder O Beinen die auf das selbe zurück geführt werden können.

    Eine Operation dieser Erkrankung kostet ca. 500 - 1000 Euro. Dies kommt jedoch auch darauf an wie ausgeprägt die PL ist und wie aufwändig die Operation. Zudem ist es auch von Tierarzt zu Tierarzt verschieden.

    Wie Züchter handeln können:
    Tiere die in der Zucht sind und bei Zuchtbeginn ca. 1 Jahr alt und PL 0/0 waren, sollten nach Möglichkeit, nach Schweizer Vorbild auch mit 3 Jahren noch mal auf PL untersucht werden. PL Untersuchungen dürfen nur von ausgebildeten Tierärzten vorgenommen werden.
    Zuchttiere die keine PL 0/0 aufweisen gehören auch nicht in die Zucht.

    Wie Besitzer eine PL vermeiden können:
    Man kann eine PL leider nie vollständig ausschließen, aber man kann seinem Hund optimal ernähren und altersgerecht bewegen.

 

 

Generalisierte progressive Retina Atrophie (gPRA) oder (PRA)

 

PRA, Hintergründe und Diagnose

Verbreitung
Generalisierte progressive Retina Atrophie (gPRA) ist eine vererbte Augenerkrankung bei Hunden. Dieses kontinuierlich fortschreitende Augenleiden führt im Endstadium immer zur Blindheit. Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts wurde die Erkrankung erstmals in Europa bei den Gordon Settern beschrieben und ist heute in vielen Hunderassen für die Züchter ein großes Problem.
gPRA ist eine Erkrankung der Netzhaut (Retina). Dieses Gewebe befindet sich auf der Innenseite des hinteren Augapfels und enthält die Sehsinneszellen (Stäbchen und Zapfen). Diese sog. Photorezeptorzellen absorbieren das durch die Augenlinse gebündelte Licht und verwandeln es durch eine Reihe von chemischen Reaktionen in elektrische Nervensignale. Die Signale der verschiedenen Nervenzellen der Retina werden dann über den Sehnerv zum Gehirn weitergeleitet und dort zu einem wahrnehmbaren Bild verarbeitet. Die Stäbchen sind spezialisiert auf die Signalaufnahme im Dämmerlicht. Die Zapfen dagegen sind zuständig für die Verarbeitung des Tageslichts und für das Farbensehen. Bei der gPRA gehen gewöhnlich zuerst die Stäbchen zugrunde und im späteren Stadium der Erkrankung auch die Zapfen. Beim Menschen gibt es ein der gPRA gleichartiges Erkrankungsbild, die sog. Retinitis Pigmentosa (RP).

Krankheitssymptome
In allen Hunderassen werden die gleichen Krankheitsmerkmale beobachtet. Im Anfang der Erkrankung ist bei betroffenen Hunden Nachtblindheit und der Verlust der Anpassung des Sehvermögens an das Dämmerlicht erkennbar. Nach und nach zeigen sich Seheinschränkungen auch bei Tageslicht. Dies ist bei den Hunden am unsicheren Verhalten in der normalen Umwelt erkennbar. Zur gleichen Zeit kommt es zur Erweiterung der Pupillen, verursacht durch eine verstärkte Lichtreflexion der reduzierten Retina im Innern der Augen. Oft verändert sich zusätzlich die Augenlinse, sie trübt ein und wird undurchsichtig. Es entsteht somit ein Katarakt.

Krankheitsbeginn
Es gibt verschiedene Formen der gPRA. Sie unterscheiden sich in den einzelnen Rassen durch den differierenden Krankheitsbeginn und durch die Progressionsrate (Krankheitsdauer von Krankheitsbeginn bis zur Blindheit). Hunderassen, bei denen ein früher Erkrankungsbeginn beobachtet wird, sind Collie, irischer Setter, norwegischer Elchhund und Zwergschnauzer. In diesen Hunderassen wird die Erkrankung durch veränderte oder gehemmte Entwicklung der Sehzellen in der Netzhaut verursacht. Ein späterer Krankheitsbeginn zeigt sich bei den Papillons, den Zwergpudeln, den englischen und amerikanischen Cocker Spanieln und den Labrador Retrievern. gPRA-Anlageträgern dieser Rassen sieht man in ihrer frühen Entwicklung die Erkrankung nicht an. Sie sind noch frei von Symptomen. Die Erkrankung entwickelt sich bei diesen Hunden erst nach der Fortpflanzungsreife.

Diagnose
Die Diagnose "gPRA" wird durch eine augenärztliche Untersuchung gestellt. Ein Tierarzt erweitert den Hunden mit Augentropfen die Pupillen und untersucht mit einem augenärztlichen Instrument, dem indirekten Ophthalmoskop, die Netzhaut. Bei verschiedenen Formen der gPRA findet der Tierarzt die folgenden ophthalmologischen Veränderungen:

  • erhöte Reflexion des Fundus (die Innenseite des Augenhintergrundes, der Netzhaut anliegend)
  • verminderte Ruchmesser und Verzweigungen der retinalen Blutgefässe
  • Schrunfpung des sichtbaren Bereichs des optischen Nervs (nervöse Verbindung der Netzhaut zum Gehirn)

Der Krankheitsbeginn ist spezifisch für die verschiedenen Rassen. Wenn ein Hund diese o.g. Veränderungen zeigt, ist dies ein sicheres Zeichen, daß er in absehbarer Zeit seine Sehkraft verlieren wird.
Die Diagnose kann noch durch ein Elektroretinogramm (ERG) bestätigt werden. Hierbei werden die elektrischen Ströme gemessen, die von der Retina ausgehen, ähnlich dem Elektrokardiogramm (EKG) zur Untersuchung der Herzfunktion. Es bestehen zwei Unterschiede zum EKG:

  • das ERG kann nur die Antwort auf einen Lichtblitz aufzeichnen, zeigt also nur eine kurze Moentaufnahme der Nervensignale.
  • der Hund muss narkotisiert werden, um eine ganz genau Aufzeichnung zu gewärhleisten.

Bei allen an PRA erkrankten Hunden sind die Signale des ERGs stark verringert oder ausgelöscht. Das ERG kann für die frühe Diagnose oder spezifische PRA-Formen angewendet werden. So können PRA-Hunde schon erkannt werden, bevor klinische Merkmale offensichtlich sind. Wichtig für die genaue Auswertung und Interpretation der ERG-Muster ist die Kenntnis des Krankheitsbeginns und -verlaufs in den einzelnen Rassen, um die Veränderungen im ERG den spezifischen PRA-Dysfunktionen zuordnen zu können. Somit sollten mit den Untersuchungen nur Tierärzte betraut werden, die sich auf Augenkrankheiten bei Hunden spezialisiert haben, wie z.B. die Tierärzte des Dortmunder Ophtalmologen-Kreises (DOK).

Vererbung
Bis auf eine Ausnahme ist die gPRA in allen Hunderassen nach jetzigem Erkenntnisstand eine autosomal rezessiv vererbte Erkrankung. Das bedeutet, daß ein erkrankter Welpe eine defekte Gen-Kopie vom Vater und eine defekte Gen-Kopie von der Mutter erhalten haben muss, also beide Elternteile eines erkrankten Tieres eine defekte Gen-Kopie tragen oder selbst an gPRA erkrankt sind. Da erkrankte Hunde zwei defekte Gen-Kopien besitzen sind alle Nachkommen eines an gPRA erkankten Hundes wiederum Träger einer defekten Gen-Kopie.

Den vier gPRA-Formen mit frühem Krankheitsbeginn, rcd1 in irischen Settern, rcd2 in Collis, rcd3 in Cardigan WelshCcorgies, und erd in norwegischen Elchhunden, lassen sich Mutationen in unterschiedlichen Genen zuordnen. In gPRA-Formen, die durch einen späten Krankheitsbeginn gekennzeichnet sind, wie bei den Papillons, den Zwergpudeln, englischen und amerikanischen Cocker Spaniels, Labrador Retrievern, Portugiesischen Wasserhunden und Chesapeak Bay Retrievern, ist wahrscheinlich das gleiche, noch nicht identifizierte Gen mutiert.

Bei den Sibirischen Huskys wird die PRA X-chromosomal vererbt. Somit erben männliche Nachkommen von an gPRA erkrankten Müttern auf jeden Fall ein defektes X-Chromosom. Da sie kein zweites X- sondern ein Y-Chromosom besitzen, welches den Defekt nicht ausgleichen kann, werden diese Nachkommen stets erkranken. Trägerinnen nur eines defekten X-Chromosoms geben den Gendefekt und somit die Erkrankung mit 50%tiger Wahrscheinlichkeit an die männlichen Nachkommen weiter. Weibliche Nachkommen an XPRA erkrankter Mütter und Väter sind als sichere XPRA-Träger anzusehen (Abbildung: X-chromosomaler Erbgang

   Quelle: Ruhr-Universität, Bochum

Wie Züchter handeln können:
Im VK (dem wir angehören) ist eine jährliche PRA Untersuchung bei spezialisierten Tierärzten für Zuchthunde pflicht!

Ausstellungswissen in den jeweiligen Papillon Klassen:
(Diese Angaben sind ohne Gewährleistung auf Richtigkeit!)

Klasse Alter der Hunde Formwertnote zu erreichender Titel auf der Ausstellung zu erreichender
Championtitel in Deutschand
Anwartschaften
Puppy /Baby 4 - 6 Monate vv = vielversprechend
v = versprechend
wv = wenig versprechend
Platzierung(1 bis 4), unterteilt nach Rüde/Hündinn
Best Baby in Show (BBIS)
(Schönstes Baby von allen anwesenden Rassen)
keiner keine
Jüngsten 6 - 9 Monate Platzierung(1 bis 4), unterteilt nach Rüde/Hündinn
Best Puppy in Show (BPIS)
(Schönster Jüngstenhund von allen anwesenden Rassen)
keiner
keine
Jugend 9 - 18 Monate V = Vorzüglich
SG = Sehr gut
G = Gut
Ggd = Genügend
Disq = Disqualifiziert
Platzierung(1 bis 4), unterteilt nach Rüde/Hündinn
Bester Junghund der Rasse (BJ)
Bester Rüde der Rasse (BR)
Beste Hündin der Rasse (BH)
Best of Breed
(BOB)
(Schönster Hund der Rasse)
Best Junior in Show
(BJIS)
(Schönster Jugendhund von allen anwesenden Rassen)
Best in Show (BIS)
(Schönster Best of Breed (BOB) von allen anwesenden Rassen)
Deutscher Jugend-Champion (VDH) = Dt.Jug.-Ch. (VDH)
Deutscher Jugend-Champion (Klub) =
Dt.Jug.-Ch. (Klub)
CAC = Anwartschaft Deutscher Jugendchampion (Anw.Dt.Jug. Ch. VDH)
Zwischen 15 - 24 Monate Platzierung(1 bis 4), unterteilt nach Klasse (Zwische, Offene, Champion) und unterteilt nach Rüde/Hündinn
Bester Rüde der Rasse (BR)
Beste Hündin der Rasse (BH)
Best of Breed
(BOB)
(Schönster Hund der Rasse)
Best in Group
(BIG)
(Schönster Hund der Rasse der FCI-Gruppe 9)
Best in Show
(BIS)
(Schönster Best of Breed (BOB) von allen anwesenden Rassen)
Deutscher Champion (VDH)
Deutscher Champion (Klub)
Internationaler Schönheits-Champion
CAC = Anwartschaft Deutscher Champion (Anw.Dt. Ch. VDH)
CACIB = Anwartschaft Internationaler Schönheits-Champion
Offene ab 15 Monate
Champion nur Champion, aber kein Jugend Champion
Veteranen ab 8 Jahre keine Platzierung (1 bis 4), unterteilt nach Rüde/Hündinn
Bester Veteranen der Rasse (BV)
Bester Rüde der Rasse (BR)
Beste Hündin der Rasse (BH)
Best of Breed
(BOB)
(Schönster Hund der Rasse)
Best Veteranen in Show
(BVIS)
(Schönster Veteranen von allen anwesenden Rassen)
Best in Show (BIS)
(Schönster Best of Breed (BOB) von allen anwesenden Rassen)
Deutscher Veteranen Champion (VDH)
Deutscher Veteranen Champion (Klub)
CAC = Anwartschaft Deutscher Veteranen Champion (Anw.Dt. Vet. Ch. VDH)


Formwertnoten und Ihre Bedeutung*:

 

V = Vorzüglich
darf nur einem Hund zuerkannt werden, der dem Idealstandard er Rasse sehr nahe kommt, in ausgezeichneter Verfassung vorgeführt wird, ein harmonisches, ausgeglichenes wesen aussrahlt, von großer Klasse ist und eine hervorragende haltung hat. Seine überlegenen Eigenschaften seienr Rasse gegenüber werden kleine Unvollkommenheiten vergessen machen, aber er muss die typischen Merkmale seines Geschlechtes besitzen.

SG = Sehr gut
wir nur einem Hund zuerkannt, der die typischen Merkmale seiner Rasse besitzt, von ausgeglichenen Proportionen und in guter Verfassung ist. Man wird ihm eineige verzeihliche Fehler nachsehen, jedoch keine morphologischen. Diese Prädikat kann nur einem Klassehund verliehen werden.

G = Gut
ist einem Hund zu erteilen, welcher die Hauptmerkmale seiner Rasse besitzt, aber Fehler aufweist, unter der Bedingung, dass diese nicht verborgen werden.

Ggd = Genügend
enthält ein Hund, der seinem Rassetyp genügend entsprich, ohne dessen allgemein bekannte Eigenschaften zu besitzen oder dessen körperliche Verfassung zu wünschen übrig lässt.

disq = Disqualifiziert
erhält ein Hund, der nicht dem durch den Standard vorgeschriebenen Typ entspricht, ein eindeutig nicht standargemäßes Verhalten zeigt oder aggressiv ist, mit einem Hodenfehler behaftet ist, einen erheblichen Zahnfelher oder eine Kieferanomalie aufweist, einen Farb und/oder Haarfehler hat oder eindeutig Zeichen von Albinismus erkennen lässt. Dieser Formwert ist ferner dem Hund zuzuerkennen, der einem einzelnen Rassenmerkmal so wenig entspricht, dass die Gesundheit des Hundes beeinträchtig ist. Mit diesem Formwert muss auch ein Hund vewertet werden, der nach dem für ihn geltenden Standard einen ausschließenden Fehler hat.

 

Das Ausstellungswesen des VDH im Überblick

 

*Quelle VDH